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Kaffeeklatsch am Sonntag – Geschichten aus dem Nähkästchen

 

Willkommen in meiner neuen Blogserie „Kaffeeklatsch am Sonntag – Geschichten aus dem Nähkästchen“. Jeden Sonntag gibts einen Blogpost um ein Thema was grade aktuell ist bei mir. Dabei kann es um alles mögliche gehen, Hauptsache man kann bei einer Tasse frisch gebrühtem Kaffee darüber quatschen und dabei vielleicht ein paar Reihen stricken 😉 .

 

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Das Debut macht heute folgendes Thema:

 

Das Facebook Fiasko oder: Warum wird man gezwungen seinen Namen anzugeben?

 

Mein Blog, meine Facebookseite, mein Pinterest ist alles noch sehr jung. Ich lebe mich gerade ein, stelle hier und da nochmals etwas um, versuche alles möglichst benutzerfreundlich zu gestalten und werde gerade erst mit den Social Medias warm.

 

Der Grund ist ein relativ einfacher, ich nutze privat weder Facebook noch Instagram noch sonst ein virtuelles „soziales“ Netzwerk. Ganz einfach aus dem Grund weil ich privat kein Bedürfnis danach habe. Die Leute die ich mag und die mich mögen haben alle meine Kontaktdaten und setzen sich mit mir in Verbindung wenn sie das möchten, das mache ich auch. Und wenn man sich aus den Augen verliert, so nimmt man die Beine in die Hand und geht persönlich zu der Person, wie ich neulich als ich nach Berlin ging einen Freund besuchen den ich seit 7 Jahren nicht mehr gesehen hatte. Jetzt haben wir wieder regen Kontakt, worüber wir uns beide sehr freuen.

 

Der Witz dabei ist der, er hat auch kein Facebook mehr und auch keine anderen Sozialen Medien. Der einzige Moment also wo mir so ein Netzwerk wirklich mal gelegen gekommen wäre hätte das ganze nichts gebracht weil die andere Person ebenso ohne lebt wie ich.

 

Facebook für einen Blog nutzen

Jetzt aber, mit meinem Blog, in den ich wirklich viel Zeit und Engergie investiere, fängt natürlich ein völlig neues Kapitel an. Hier gehts nicht drum privat mit meinen Freunden in Kontakt zu bleiben, sondern darum dass Leute die sich für meine genähten, gehäkelten und gestrickten Sachen interessieren und die gleichen Hobbies teilen wie ich, die Inspiration für eigene Projekte suchen oder einfach gerne meine Blogbeiträge lesen auf dem Laufenden bleiben können und meinem Blog so folgen können.

 

Natürlich gehts auch um Reichweite, denn so ein Soziales Netzwerk wie Facebook ermöglicht es einem natürlich eine viel grössere Zahl an potenziellen Lesern zu erreichen.

 

Bei all den Vorteilen die Facebook also für so einen Blog mit sich bringt gebe ich dem Netzwerk aber einen riesigen Minuspunkt und zwar in Punkto Privatsphäre. Wie schon geschrieben will und brauche ich kein Facebook als Privatperson. Facebook besteht aber darauf dass ich meinen „Klarnamen“ angebe – das heisst, jeder der eine Facebook-Seite hat, muss auch ein „privates Profil“ haben und dort muss er seinen richtigen Namen angeben, so wie er im Ausweis steht.

 

Zunächst hatte ich mich als „Jasmin von Nähskapaden“ angemeldet, was auch eine Zeit lang gut ging. Vor ein paar Tagen jedoch hatte ich plötzlich eine Meldung von Facebook im Support Postfach dass ich doch meinen Namen überprüfen soll und angeben soll ob das mein Name ist unter dem man mich auch im Alltag kennt.

 

Ich musste dann also meinen echten Namen angeben, weil Facebook sonst garantiert einen Ausweis von mir verlangt hätte, und natürlich heiss ich mit Nachnamen nicht „von Nähskapaden“- aber eigentlich wär das ein cooler Name ^^.

 

Ein Vorteil des Nachnamens „von Nähskapaden“ war natürlich dass so mein Seitenname auch irgendwie einprägsam war, wenn ich in einer Gruppe was gepostet habe, auch dort wo man Beiträge nicht teilen darf. Und andererseits finde ich sollte es doch absolut jedem selber überlassen bleiben ob er sich nun mit seinem echten Namen anmeldet oder nicht. Man nennt das ja anscheinend auch „Fake Profil“. Nunja, aus meiner Sicht ist ein Profil erst dann wirklich ein Fake Profil wenn alles andere auch frei erfunden ist. Wie z.B. das Foto, das Alter, das Geschlecht, die Herkunft etc. etc. Einen anderen Namen anzugeben hat aus meiner Sicht aber entscheidende Vorteile: Man kann selbst entscheiden mit wem man via Facebook in Kontakt treten möchte, da man nicht von jedermann gefunden werden kann. Nun jeder der meine Seite findet oder mich auf Google oder sonst wo sucht wird auch mein Facebook finden. Es bringt es einfach mit sich wenn man einen Blog schreibt, schon nur wegen der Impressumspflicht – das soll mich nicht weiter kümmern.

 

Facebook privat nutzen

Aber es gibt genügend Leute die Facebook rein privat nutzen möchten und da kann ich sehr gut nachvollziehen warum man nicht möchte dass Hinz und Kunz das Profil sehen und einen dann Nachrichten schicken können, gerade in der heutigen Zeit. Jeh nachdem wo man arbeitet zum Beispiel erhält man so 100 Anfragen pro Monat von Leuten die man vielleicht nur flüchtig kennt, wenn überhaupt. Und dann noch durch Freunde von Freunden von Arbeitskollegen oder Leuten mit denen man mal zur Schule ging. Und ich verstehe nur zu gut, wenn man das nicht möchte, sondern selber entscheiden will wer einen finden kann.

 

Wie siehst du das? Bist du für den Zwang dass jeder seinen echten Namen angeben muss oder siehst du das ähnlich entspannt wie ich? Dass Facebook eine Art riesen Forum ist wo jeder seinen Nicknamen doch selber aussuchen darf? Denn schliesslich ist das ja der Vorteil des Internets, es birgt eine gewisse Anonymität wenn man das möchte. Ebenso soll jeder entscheiden können ob er ein Foto von sich hochladen möchte oder nicht.

 

Wenn auch du auf Facebook unterwegs bist, abonniere meine Seite und bleibe so immer auf dem Laufenden was in der Welt der Nähskapaden so passiert 😉 .

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