Geschichten aus dem Nähkästchen #12
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Geschichten aus dem Nähkästchen #12

 

Hallo und herzlich willkommen zum allerersten Nähkästchen des Neuen Jahres. Wie ich im letzten Nähkästchen von 2018 (was bin ich froh ist dieses Jahr vorbei) bereits gespoilert habe, wird es hier heute darum gehen wie ich es geschafft habe das Rauchen (2 mal) aufzugeben und wie auch du das schaffen kannst. Falls du neu auf diesem Blog bist wirst du dich jetzt sicher fragen „hä? aber wenn sie es 2x aufgeben musste dann hat sie es beim ersten mal ja nicht geschafft?“ Das ist in meinem Fall aber nicht zutreffend 🙂 . Wie du hier nachlesen kannst, war ich bereits 3 Jahre lang komplett rauchfrei, bis ich vor gut einem Jahr wieder damit anfing, weil ich mich psychisch in einem Ausnahmezustand befand. Ein halbes Jahr später hab ich es aber erneut aufgegeben. „Einfach so“. Und es war witzig, dass mein ganzes Umfeld gesagt hat „oh nein, aber das ist doch so schade! Du hast es doch geschafft aufzuhören!“ Und ich darauf einfach „Ja, und wenn ich keine Lust mehr hab dann hör ich eben wieder auf. So einfach ist das.“ Gesagt, getan! Das hat mir zwar keiner geglaubt zu dem Zeitpunkt (ausser mein Schatz und meine Eltern) aber ich wusste eben dass ich das kann. Und so war es auch.

 

Geschichten aus dem Nähkästchen #12

 

Also Thema heute:

 

Wie ich das Rauchen aufgab und wie auch du es aufgeben kannst

 

Ich schreibe dieses Nähkästchen weil ich weiss dass es viele Leute gibt die sich wünschen von dem Glimmstängel loszukommen. Nun ist wieder Anfang des Jahres und viele werden sich genau diesen Vorsatz gesetzt haben, eben das Rauchen aufzugeben. Sie machen es dann auch. Einen Tag. Zwei Tage. Drei Tage. Und dann sieht man sie wieder mit der Zigarette. Warum ist das so? Genau diese Frage versuch ich für mich in diesem Post zu beantworten und ich gebe dir meine Erfahrung mit wie ich es geschafft habe aufzuhören, in Form von meinen 6 hilfreichsten Tipps um das Rauchen endgültig aufzugeben. Das Geschäft mit dem Rauchen und nicht-Rauchen ist Milliarden schwer. Die Tabakindustrie will weiterhin ihre Waren verkaufen, sowie die Pharmaindustrie uns lustige Mittelchen verkaufen will, die es angeblich „einfach“ machen mit dem Rauchen aufzuhören.

 

Und genau DAS ist der Haken. Genau das ist der grosse hüpfende Doppelpunkt: DU entscheidest selber wie schwer du es dir machst. DU entscheidest ob du es als schwer empfindest oder nicht. Hier zählt einzig und allein: DEIN MINDSET.  Und weil mich diese ganze Geldmacherei dermassen nervt, (Herrgott ganze Bücher werden darüber geschrieben wie man das Rauchen aufgibt. Dabei ist es aus meiner sicht GAR NICHT SO SCHWER) hab ich beschlossen niederzuschreiben wie ich das gemacht hab. Vielleicht kann ja jemand profitieren. UND etwas was für mich immer meeega ätzend war, wenn du jemanden gekannt hast der schon aufgehört hat mit dem Rauchen und ihn gefragt hast wie er das gemacht hat, kam immer die Antwort „einfach so“.. Ja, aber mit dieser „einfach so“-Antwort kann ein Raucher nichts anfangen. Es geht um den Schlüssel den du finden musst. Und du hast ihn bereits in dir. Du musst nur noch das Schloss öffnen 😉 .

 

Das hier ist ein Do it yourself Blog. Wir mutieren hier jetzt nicht zum Gesundheitsblog 😉 . Aber meine Blogserie „Geschichten aus dem Nähkästchen“ ist ja meine freie Blogreihe, in der ich über alles schreiben kann. Und deswegen find ich es nur richtig wenn ich meine Tipps mit dir teile, dann schaffst du es vielleicht auch mit dem Rauchen endgültig aufzuhören. Und he, ich verlang noch nicht mal Geld dafür hahaha. Ich finde es in höchstem Masse falsch mit der Gesundheit der Menschen Geschäfte zu machen. Nun aber genug drum rum gequasselt und sich aufgeregt, hier sind meine wichtigsten Tipps um das Rauchen aufzugeben. So und nur so hab ich es geschafft. Und ich weiss genau, DU kannst das auch 😉 .

 

1. Beschäftige deine Hände und deinen Geist

Das A und O, vor allem in den ersten Tagen und Wochen ist es, deine Hände und deinen Geist zu beschäftigen. Hier eignet sich besonders gut Handarbeit jeglicher Art, wobei Stricken und Häkeln besser taugt (wenn man’s schon ein bisschen kann) als zu Nähen. Beim Nähen kann man sich mit unter auch mal ganz schön aufregen wenn etwas nicht so läuft wie man möchte und darum würd ich dir eher zu Stricken, Häkeln oder sonst einer Handarbeit raten die dich beruhigt, deine Hände beschäftigt und deinen Geist fordert. Besonders Stricken mit Muster ist hier sehr praktisch, weil man sich voll auf die Arbeit fokussieren kann und mit dem Geist stets bei der Sache sein muss. Falls dir Handarbeit nicht liegt, empfehle ich dir ein anderes Hobby was ebenfalls deine Hände beschäftigt und deinen Geist fordert. Kochen oder Backen zum Beispiel. Es gibt auch Leute die schwören auf Sport – für meinen Kopf bietet Sport aber zu wenig Nahrung. Daher würde ich eher etwas aussuchen wo du auch denken musst. Denn je besser du deine Gedanken ablenkst und auf etwas fokussieren kannst, desto weniger denkst du an die Zigarette, so einfach ist das. Wenn du aber total der Sport-Typ bist spricht auch nichts dagegen dich hier auszutoben, wichtig ist auch dass es eine Tätigkeit ist die dich „catcht“ und nicht langweilt. Sie soll dir also auch Freude machen. Es bringt gar nichts wenn du dich dazu zwingst etwas zu machen, der Frust und die Lust auf eine Zigarette wird dann nur grösser. Also: Finde eine Tätigkeit, die Hände und Geist beschäftigt und dir Freude macht. Davon sollte es genügend verschiedene auf der Welt geben 😀 (zocken geht zum Beispiel auch, wenn du nicht daran gewöhnt bist gleichzeitig zu qualmen) .

 

2. Den inneren „Schreihals“ erkennen

Was ist es genau was dich dazu bringt „eine Zigarette zu wollen“. Wir nennen es natürlich Sucht. Wir sagen „Nikotin macht abhängig“. Natürlich! Aber alles auf der Welt kann abhängig machen. Und alles auf der Welt ist, wenn man es im Übermass konsumiert, gefährlich bis tödlich. Natürlich gibt es Stoffe die gefährlicher sind als andere, aber ich denke du weisst was ich sagen möchte. Jetzt gehts um folgendes: Stell dir ein übergewichtiges Kind vor. Ein Kind das süchtig ist nach Zucker. Seine Eltern werden das Kind, seiner Gesundheit zu liebe, auf Zuckerentzug setzen. Was wird passieren? Das Kind wird ALLES probieren um wieder an Zucker zu kommen. Es wird weinen, es wird schreien, es wird einen Tobsuchtsanfall bekommen, es wird trotzen, es wird gereizt sein und womöglich nicht mehr mit seinen Eltern sprechen. Bis die Sucht überwunden ist. Das ist für Eltern nicht leicht! Warum erzähl ich dir das? Weil du auf dich achten musst wie auf dieses kleine übergewichtige Kind. Dieser Schreihals in dir schreit nicht nach Zucker, sondern nach einer Zigarette. Das Prinzip ist aber genau das gleiche! Du bist jetzt Quasi mit deinem bewussten Geist in der Position der Eltern. Nimm deine Verantwortung wahr und gib dem Schreihals keine Zigarette mehr. Du würdest deinem Kind auch keinen Zucker mehr geben, wenn es bereits gesundheitsgefährdend wäre.

 

3. Im Worst-Case ein Stück Schokolade

Schön und gut. Aber bei aller mentalen Stärke, was ist zu tun wenn dieses Verlangen einfach übermächtig wird? Auch wenn du den inneren Schreihals erkannt hast und deinen Geist und deine Hände immer schön beschäftigst wenn möglich, dann wird es trotzdem diese Momente geben wo das Verlangen nach einer Zigarette übermächtig wird. Und ja ich kenne das. Sehr gut sogar. Ausserdem ist es vielleicht auch nicht in jeder solchen Situation möglich dich mit deiner Tätigkeit (die du dir nach Punkt 1 ausgesucht hast) abzulenken. In dem Fall (und NUR in diesen seltenen Notfällen), kannst du zu etwas greifen was dein Verlangen nach einer Zigarette etwas mindert. Ich hab da vieles ausprobiert, es gibt ja Leute die sagen Kaugummi ist es – ist es aber nicht für mich. Für mich ist es Schokolade. Und zwar wegen des Geschmacks. Schokolade erzeugt für mich im Mund einen Geschmack und Nachgeschmack, der für mich die Zigarette am besten „ersetzt“. Probier es für dich aus, aber greif wirklich NUR in absoluten Notfällen zu Schokolade und nimm auch nur ein Stück oder einen Riegel und nicht die ganze Tafel xD – sonst nimmst du zu. Etwas zunehmen wirst du vermutlich wenn du mit dem Rauchen aufhörst, bei mir hat sich das ganze aber glücklicherweise in sehr überschaubaren Grenzen gehalten, beide male 🙂 . Übrigens, neben Schokolade ist auch Kaffee super. Aber am besten ohne Zucker 😉 . Und nein, du musst nicht mit Kaffee UND Zigaretten aufhören. Für mich haben Kaffee und Zigaretten früher zusammen gehört und ich dachte lange ich kann keinen Kaffee trinken ohne Zigarette, das geht aber aussergewöhnlich gut! Einfach ausprobieren, meiner Erfahrung nach wirkt Kaffee hier sogar ähnlich wie Schokolade und hemmt etwas das Verlangen nach einer Zigarette – ebenfalls wegen des Geschmacks. Der „Trick“ den ich für mich rausgefunden habe ist eben, nicht etwas zu nehmen was möglichst stark von der Zigarette abweicht (wie z.B. Pfefferminze oder ähnliches, es sei denn du rauchst Mentol-Zigaretten), damit stillst du das Verlangen vielleicht für 2 Minuten, aber dann gewöhnst du dich an den Geschmack und willst trotzdem wieder eine Zigarette. Sondern etwas zu nehmen was dem Geschmack möglichst nahe kommt, vielleicht sogar noch besser ist als Tabak. Und für mich ist Schokolade und Kaffee perfekt (und wenn es Schokolade sein soll, dann nimm GUTE Schokolade! Nicht die olle deutsche xD nimm Schweizer Schokolade 😉 jetzt ohne Scheiss, da existiert ein gewaltiger Unterschied).

 

4. Sich das Ganze als „nicht schwer“ vorstellen

Dieser Punkt ist enorm wichtig. Eigentlich sind alle Punkte enorm wichtig, denn nur das Zusammenspiel von allen Tipps wird zum Erfolg führen. Aber trotzdem ist dieser Punkt etwas was du ganz fest verinnerlichen musst wenn du das Rauchen aufgeben willst. Das Rauchen aufgeben ist EINFACH. Es ist leicht! Kinderleicht! Alle sagen es ist so schwer und kaum zu schaffen? Nicht für DICH. Für dich ist es das einfachste auf der Welt! Wie TV schauen. Oder einen Schluck Wasser trinken. Etwas das einfach jeder kann. Der grösste Fehler und das was die meisten Leute vor ganz vielen Dingen abhält ist diese Vorstellung wie unglaublich schwierig doch etwas ist. Mir ist das schon so oft so gegangen, wenn ich mich von diesen „es ist ja sooooo schwierig“-Aussagen hätte aufhalten lassen dann hätt ich nie versucht Chiffon zu vernähen oder Jersey mit der Nähmaschine zu nähen. Einfach weil „ach das ist so schwierig“. Ich hätte das Stricken nach dem ersten Versuch sein gelassen (weil das für mich echt schwierig war am Anfang). Überhaupt hätt ich sehr vieles in meinem Leben nicht versucht wenn ich auf dieses Geschwätz gehört hätte. Und ob du es mir glaubst oder nicht, mit dem Rauchen aufzuhören ist TATSÄCHLICH nicht so schwierig wie alle immer behaupten. Und es ist ganz wichtig dass du WIRKLICH daran glaubst dass es nicht schwierig ist. Weil in dem Moment, wo du dieser Gedanke verinnerlicht hast, wird es tatsächlich LEICHT sein mit dem Rauchen aufzuhören. Es wird für dich völlig NORMAL werden und du wirst denken „was haben die alle? Ist doch ganz einfach.“ Glaube mir das ist „der Key“. Unser Geist hat eine unglaubliche Stärke. Wenn du diese richtig einsetzt kannst du Dinge vollbringen die du nie gedacht hättest. Und der Geist ist dein wichtigstes Werkzeug beim Rauchentzug. Denke an etwas, das du total gut kannst. Für mich ist das zum Beispiel häkeln oder singen, das sind Dinge, bei denen ich nicht nachdenken muss, ich kann sie einfach, auch wenn andere hier vielleicht grosse Mühe haben einen Ton zu treffen oder ein Stäbchen zu häkeln. Ich kann mir gar nicht vorstellen wie das ist, wenn einem das schwierig erscheint. Und DU hast GANZ SICHER auch sowas, in dem du einfach gut bist, von natur aus. Zum Beispiel Rechnen, Sport, Grammatik, Zocken, Malen, Auto Fahren – egal was! Was für dich einfach ist, ist vielleicht für jemand anderes total schwer, aber du kannst es dir nicht vorstellen dass es schwer ist, oder? Also. Und aufhören mit dem Rauchen ist für dich jetzt genau so: Total einfach und du kannst dir nicht vorstellen dass irgendjemand damit Probleme hat. Weil es dir so leicht fällt wie diese deine Begabung die du hast 🙂 .

 

5. Wissen dass du das kannst!

Hier kommt nochmal ein Punkt der unerlässlich ist für dein Mindset: Du musst WISSEN, dass du mit dem Rauchen aufhören kannst. JEDER kann mit dem rauchen aufhören. JEDER. Jeder kann damit anfangen, also kann auch jeder wieder aufhören. Dieser Punkt knüpft sehr an Punkt 4 an. Wenn du denkst „ich KANN nicht mit dem Rauchen aufhören“ dann kannst du es auch nicht. Wenn du denkst „ich KANN damit aufhören, ich WEISS es“ dann kannst du es auch und sogar mit Leichtigkeit. Das klingt vermutlich total abgedroschen für dich ich weiss und du denkst eventuell „was weiss die schon“. Naja „Die“ weiss eben wie man mit dem Rauchen aufhört 😉 Weil ich es bereits 2x gemacht habe. Und ICH weiss zum Beispiel, dass DU das auch kannst 😉 . Ich konnte es ja auch. Und du brauchst hier auch keine „spezielle“ Begabung für (auch wenn es dir natürlich hilft wie in Punkt 4 beschrieben, es dir als etwas vorzustellen das dir so einfach fällt wie deine Begabungen die du hast). Es reicht komplett aus dass du einfach weisst dass du es kannst. Du musst das auch niemandem beweisen, du musst nur wissen (und zwar aus den tiefen deines Herzens und Geistes heraus) dass du das kannst. Das hat auch nichts mit angeben zu tun, sondern nur mit dem richtigen Mindset. Es ist SELBSTVERSTÄNDLICH dass du das kannst. Und darum weisst du auch dass du es kannst. Diese Dinge musst du dir selber immer wieder sagen: Es besteht nicht der Hauch eines Zweifels daran, dass du mit dem Rauchen aufhören kannst. Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Und so wird es auch sein 🙂 .

 

6. Sei stärker als der innere Schreihals

In Punkt 2 hab ich dir erklärt dass du den „inneren Schreihals“ erkennen musst und sehen musst was er ist. Jetzt brauchst du nur noch eins zu tun: Sei stärker als der innere Schreihals! Im Grunde meinst du es gut mit diesem inneren „Kind“, diesem inneren Schreihals der auf biegen und brechen eine Zigarette will. Und egal was passiert, du sagst einfach NEIN. Sei einfach stärker. Es gibt KEINEN Umstand, der rechtfertigt dass der Schreihals siegt. EGAL was an diesem Tag alles passiert ist. Eltern müssen in so einem Fall sehr stark sein und ihrem Kind keinen Zucker mehr geben, auch wenn es sie zerreist wenn das Kind traurig und wütend wird. Du musst diesen Kampf nur gegen dich selber austragen. Du sollst dich selber genug lieben um genug stark zu sein dir zu liebe das Rauchen aufzugeben. Eltern bleiben stark, weil sie ihr Kind lieben. Bleib du stark, weil du dich selber liebst. Denke immer daran, dass du dir nur etwas Gutes tust in dem du eben nicht nachgibst. Sei konsequent mit dir selber in dem Fall. Wenn es dir hilft, lache über diesen inneren Schreihals (nicht falsch verstehn, Eltern sollen ihr Kind bitte NICHT auslachen – nicht dass jetzt jemand diese Analogie falsch versteht!) aber du kannst durchaus über deinen inneren Schreihals lachen wenn er nach einer Zigarette schreit. Weil eigentlich ist es total lachhaft ^^. Und wenn du das Rauchen erstmal aufgegeben hast wirst du feststellen „es ist zum Lachen, dass ich das mal „gebraucht“ habe“. Du brauchst das nicht! Es ist etwas was du absolut überhaupt gar nicht zum leben brauchst. In keiner Art und Weise! In keinem Paralleluniversum und in keiner Dimension. NIRGENDWO brauchst du Zigaretten zum leben. Also können sie weg. Sie geben dir übrigens nichts zurück. GAR NICHTS. Ausser eventuell gesundheitliche Probleme. Ansonsten wirst du von den Zigaretten NIE etwas zurück bekommen! Also sei in diesem Fall EGOISTISCH und denke an DICH selber. Zigaretten nehmen dir dein Geld und deine Gesundheit und geben dir rein gar nichts zurück (ich weiss im Moment denkst du da noch anders drüber, aber das ist nur solange so bis du die erste Zeit durchgemacht hast. Nach den ersten Wochen wird es immer weniger und weniger da sein, dieses „ich will jetzt eine rauchen“) und wenn du sie erst mal losgeworden bist, dann merkst du wie recht ich habe wenn ich sage: „du bekommst NICHTS von der Zigarette zurück. Gar nichts! Kein gutes Gefühl, kein besseres Leben, kein gar nichts. Du tust auch niemandem sonst etwas gutes Damit! Also kann sie weg!“.

 

Zum Schluss noch ein kleiner Zusatztipp:

Wenn du wirklich mit dem Rauchen aufhören willst, dann solltest du in den ersten Wochen-Monate unbedingt auf Alkohol verzichten. Denn was bei Kaffee kein Problem ist, ist bei Alkohol eine riesen Gefahr. Wenn du Alkohol trinkst hast du nicht mehr so einen starken Willen und nicht mehr so viel Selbstdisziplin (in manchen Situationen ist es ja toll etwas lockerer zu sein ^^) aber wenn du mit dem Rauchen aufhören willst geht dieser Schuss nach hinten los. Du wirst automatisch wieder zur Zigarette greifen, auch wenn du es 2 Monate durchgezogen hast und darum eigentlich stolz auf dich bist. Du wirst unter Alkohol denken „ääch was, ist doch egaaaaal ich rauch jetzt eine juuhuuuu“ … -.- GLAUBE MIR. Drum, ganz wichtig. Kein Alkohol. Für (mindestens) ein halbes Jahr würd ich komplett auf Alkohol verzichten. Wenn du nicht davon abhängig bist sollte das kein Problem sein 😉 und falls doch, hör erst mit dem Alkohol auf und DANN mit den Zigaretten. Funktioniert in etwa gleich, ist nur noch schwerer (da stand ich auch mal kurz vor einem Suchtproblem und hab grad noch rechtzeitig die Kurve gekriegt. Alkohol kann SEHR böse enden).

 

Phuuu okey, viel Text. Aber das waren sie. Meine wichtigsten Tipps um das Rauchen aufzugeben. Ich hoffe ich habe alles gut verständlich erklärt. Verbinde diese Tipps und setz die ganze Stärke deines Geistes ein. Dann wirst du es schaffen. Ohne Mittelchen und ohne Kompensation. Und falls du trotzdem mal Rückfällig wirst, sei nicht böse mit dir. Es zwingt dich niemand dazu noch eine zweite Zigarette zu rauchen 😉 du kannst es jederzeit sein lassen.

 

Noch ein Wort zum Schluss: Sei dir bewusst, dass das Rauchen immer ein Teil von dir sein wird. Auch wenn du 25 Jahre lang nicht geraucht hast, bleibt das Rauchen ein Teil von dir und deinem Leben. Verteufle die Zigarette nicht und vor allem verurteile andere Leute die rauchen nicht. Sie haben vielleicht diese innere Stärke noch nicht entdeckt oder sie wollen einfach rauchen – auch das gibt es. Und auch wenn du jahrelang nicht geraucht hast, denke nicht dass du nicht wieder abhängig werden könntest. Das passiert ganz schnell wieder, also gib auf dich acht.

 

So, viel Glück und Stärke bei deinem Rauchstopp! Du kannst das! DAS musst du wissen 😉 !

 

 

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